HERBSTZEIT – SCHÖNE ZEIT

Klub der russischen Poesie in Österreich und Kulturverein ANIMA INCOGNITA

Literarische Abend im Russidchen Zentrum der Wissenschft und Kultur in Wien


NÄCHTE DER LIEBE MIT LYRIK UND PROSA

DIE ERSTE NACHT DER LIEBE

DIE DRITTE NACHT DER LIEBE

DIE ZWEITE NACHT DER LIEBE

DIE VIERTE NACHT DER LIEBE


DIE FÜNFTE NACHT DER LIEBE

3. MÄRZ LIEBE - ANTHOLOGIEN

Hörst du, Geliebte, ich schließe die Lider, und auch das ist Geräusch bis zu dir. 

Rainer Maria Rilke

 

Die zeitgenössische Literatur vermittelt das Gefühl, dass Liebe zum Thema non grata geworden ist. Sie wurde brutal aus ihrem eigenen Zuhause vertrieben. Ihren Platz nehmen Gewalt und seelenlose körperliche Triebe ein. Sogar die Lyrik – Urheimat der Liebe – beschäftigt sich meist nur noch mit seelenlosen Beschreibungen materieller Dinge.

 

Die Kultur der offenen Seele wird verdrängt. Mehr noch: nach dem französischen Philosophen André Comte-Sponville wird heutzutage Liebe in der Öffentlichkeit als etwas Unanständiges, im bestem Falle als Kitsch betrachtet. Weil man Angst vor der Intimität hat. Angst vor sich selbst und voreinander. Dadurch verliert Literatur ihre Konsistenz, sie wird kalt. Kalt wie unsere computerisierte Welt.

 

Um diesen Trend zu stoppen, startet die Autorin und Übersetzerin Diana Wiedra eine Reihe von Lesungen im Kunstraum der Ringstraßen Galerien.

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